Drei Gastgeber-Länder, drei Mannschaften, die im eigenen Land groß träumen. Marokko, Spanien und Portugal sind automatisch qualifiziert und werden vor ihrem Publikum spielen. Ein Überblick über ihre Stärken, ihre Stars und ihre Ambitionen.
Juni 2026
Als Europameister 2024 geht Spanien als Favorit in „seine“ WM. Die Roja stellt einen der kompletteste Kader der Welt: Lamine Yamal und Nico Williams auf den Flügeln, Pedri und Rodri im Mittelfeld, ein vielversprechender Abwehrnachwuchs mit Cubarsí. Im eigenen Land wird das Ziel klar sein: der zweite Stern.
Als historischer Halbfinalist 2022 wird Marokko einen Teil des Turniers im eigenen Land spielen, getragen von einer immensen Begeisterung und dem künftigen Grand Stade Hassan II in Casablanca. Rund um Kapitän Achraf Hakimi und eine talentierte Generation (Brahim Díaz, Bilal El Khannouss…) können die Atlas-Löwen sehr hoch hinaus. Siehe die marokkanischen Stadien.
Portugal, der dritte Gastgeber, schlägt das Kapitel der Cristiano-Ronaldo-Ära zu und stützt sich auf ein königliches Mittelfeld — João Neves, Vitinha, Bruno Fernandes — und einen erneuerten Angriff. Eine Mannschaft, die mit jedem mithalten kann, vor allem im eigenen Land.
Spanien, Portugal und Marokko sind die drei Gastgeber-Länder des Hauptturniers und automatisch qualifiziert. Drei Eröffnungsspiele finden zudem in Uruguay, Argentinien und Paraguay statt.
Auf dem Papier ist Spanien, Europameister 2024, die stärkste der drei und einer der Favoriten des Turniers. Marokko und Portugal bleiben Mannschaften von sehr hohem Niveau.
Nicht zwangsläufig: Das Turnier ist auf Marokko, Spanien und Portugal verteilt, und die Platzierung hängt vom Spielplan und vom Turnierverlauf der Mannschaft ab. Aber Marokko wird Spiele im eigenen Land, vor seinem Publikum, bestreiten.
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